Die erste Schrift in der Suhopolje erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1763. und enthält Angaben zum Bau eines Gebäudes in Adelsbesitz aus dem Jahr 1750. Um dieses Gebäude herum wurde auch schnell das Dorf erbaut, dessen Entwicklung sich, Ende des 18. und im 19. Jahrhundert, an das Rittergut Vuchin anlehnte. Dieses Rittergut war bis 1765. im Besitz der Grafen Caraffa, welche dieses der Hofkammer zum Verwalten übergaben. Im Vergleich mit anderen slawonischen Grundbesitzen des 18. Jahrhunderts, war das Rittergut Vučin eines der mittelgroßen Grundbesitze, beziehungsweise, gemäß seiner Einnahmen und der Steuern, eines der ersten zehn slawonischen Latifundiums.

Das Gebiet, des damals noch nicht existierenden Suhopolje, befand sich, betrachtet im Rahmen des gesamten Rittergutes von Vučin, im nordöstlichsten Teil des Grundbesitzes. Der Großteil des Flachlandes des Grundbesitzes Vučin, wie auch dieser Teil, waren zu dieser Zeit Sumpfgebiet und aus diesem Grund, nur spärlich oder überhaupt nicht besiedelt. Erst nachdem man, am Anfang des 18. Jahrhunderts, mit einer ausführlichen Melioration alles ausgetrocknet hat, wurde die landwirtschaftliche Nutzung, ein bedeutsameres Besiedeln sowie die Gründung neuer Dörfer, ermöglicht.

Im Jahr 1771. gelangte das Rittergut Vučin in den Besitz der Adelsfamilie Janković, dessen Nachfolger diesen Grundbesitz bis 1931. besaßen und es dann, zusammen mit dem Schloss und dem wunderschönen Park, an die Kroatisch-Slawonische Bank für Parzellierung und Besiedlung AG (Hrvatsko-slavonska Banka za parcelaciju i kolonizaciju d.d.) verkauften.

In der „Liste von urbaren Flächen in Kroatien und Slawonien zum Zeitpunkt der Abschaffung der Leibeigenschaft im Jahr 1848.“ sind zwei Grundbesitze verzeichnet: das Rittergut Terezovac und das Rittergut Voćin. Also, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, bis zum Jahr 1848., wurde das unabhängige Rittergut Terezovac, ausgesondert aus dem Grundbesitz Vučin, mit Sitz in der gleichnamigen Siedlung, gegründet.

Die Entstehung von Siedlungen, die spätere Entwicklung im 18. und 19. Jahrhundert, die Errichtung des Schlosses und der Kirche, wie auch das gesamte Leben von Suhopolje, waren eng mit dem dazugehörigen Rittergut verbunden. Genauer gesagt, entstand diese Siedlung in erster Reihe wegen den Bedürfnissen des Rittergutes auf welchem es gegründet wurde. Die Gründung wiederum, wurde vom Adel – dem Eigentümer des Grundbesitzes, veranlasst.

Mit ihrer Schönheit ragt besonders die Kirche der hl. Teresa, erbaut im klassizistischem Stil von 1807. bis 1816., hervor. Zurzeit hat sie den Status eines geschützten Kulturgutes des sakralen architektonischen Erbes. In den Ortschaften Pepelana, Zvonimirovo und Orešac befinden sich bedeutsame archäologische Fundorte aus der prähistorischen und der römischen Zeit, welche auch als Kulturgut geschützt sind.

Der Ort ist heute ein Handelszentrum, entwickelt ist auch die Landwirtschaft, besonders die Herstellung von Saatgut. Der 15. August, Mariä Himmelfahrt, ist gleichzeitig auch der Tag der Gemeinde Suhopolje.

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